Schwangerschaft


Schwangerschaft ist nicht nur eine aufregende Zeit, eine Zeit voller Träume, Wünsche, Vorfreude und Neugier auf das Baby, sondern auch eine Zeit ambivalenter Gefühle, körperlicher Veränderungen und vielleicht auch großer Unsicherheiten und Ängste.

Als Psychologin begleite ich Sie gerne in Ihrer schwierigen Situation oder auch bei Unsicherheiten, um Ihnen und Ihrem Baby einen guten Start zu ermöglichen.
Gerne begleite ich Sie auch in Form von Haus- oder Krankenhausbesuchen, wenn Sie während der Schwangerschaft wegen zB frühzeitiger Wehen das Bett hüten sollen/müssen.


Hyperemesis (Dauerübelkeit) während der Schwangerschaft

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie belastend diese Zeit der Dauerübelkeit ist. Zusätzlich kommen Sorgen um das Baby auf. In gemütlicher Atmosphäre können Sorgen angesprochen und geteilt werden. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist häufig entlastend und bereichernd. Verschiedene Strategien werden besprochen und können ausprobiert werden, die vielleicht gerade Ihnen hilfreich erscheinen, die Übelkeit für kurze Momente in den Hintergrund treten zu lassen und sich nicht mehr so ausgeliefert zu fühlen.


Geburtsvorbereitung mit Hypnose

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Die mentale Geburtsvorbereitung stimmt Sie positiv auf die Geburt ein und löst mittels hypnotischer Geschichten, stärkenden und mutmachenden Metaphern eventuelle Ängste, Zweifel und Anspannungen auf. Die erworbene Kompetenz aus dem Kurs macht Sie als Paar selbstbestimmter und sicherer.

Mittels Entspannungs- und Hypnosetechniken können Sie sich gemeinsam mit Ihrem Geburtsbegleiter, auf dieses einmalige Erlebnis vorbereiten und einstimmen. Der Geburtsbegleiter nimmt eine aktive Rolle im Geburtsgeschehen ein. Mein Ziel ist es, die Frauen im Vertrauen an die Fähigkeiten ihres Körpers zu stärken, damit sie die Schwangerschaft entspannt genießen und sich positiv, selbstsicher und voller (Vor)Freude auf das Abenteuer Geburt einlassen können! Im Kurs können Sie Ihr Selbstvertrauen bezüglich Geburt festigen, die Beziehung zum Baby aufbauen bzw. stärken, Ängste und Zweifel beseitigen und Schmerzempfindungen besser kontrollieren. Eine Frau befindet sich während der Geburt ihres Kindes in einer besonders sensiblen Phase. Ungünstige äußere Bedingungen, unglücklich gewählte Bemerkungen oder unerwartete Ereignisse können sie bei der Geburt leicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Das Vertrauen der schwangeren Mutter in sich selbst und ihren Körper wird im Kurs gestärkt - das Gefühl der Angst und Unsicherheit, welche zu Verspannungen führen, sollen durch Vorfreude und Neugier ersetzt werden. Bei Entspannung geht der natürliche Ablauf der Geburt - das mühelose sich Öffnen und Loslassen - besser vonstatten als bei Anspannung. Wenn Sie die einzelnen Abläufe der Geburt vor ihrem inneren Auge regelmäßig visualisieren, dh durchspielen und verstanden haben, sind Sie besser vorbereitet und können selbst Verantwortung übernehmen - in der Überzeugung, dass die Geburt für Sie nicht nur machbar sondern auch lenkbar ist.

Rückmeldungen zum Kurs
  • Vielen herzlichen Dank für die vielen spannenden und hilfreichen Erkenntnisse rund um die "sanfte Geburt" - Wir haben den Kurs bei Gabriele Mayrwöger-Hennerbichler sehr gerne besucht und wir haben das Gefühl, nicht nur gut für die Geburt vorbereitet zu sein, sondern auch etwas fürs Leben gelernt zu haben.
  • Vielen herzlichen Dank für die vielen spannenden und hilfreichen Erkenntnisse rund um die "sanfte Geburt" - Wir haben den Kurs bei Gabriele Mayrwöger-Hennerbichler sehr gerne besucht und wir haben das Gefühl, nicht nur gut für die Geburt vorbereitet zu sein, sondern auch etwas fürs Leben gelernt zu haben. Schon am Beginn meiner zweiten Schwangerschaft wusste ich, dass ich mich auch auf diese Geburt besonders vorbereiten will.
    Durch Gabriele Mayrwöger-Hennerbichler kamen wir zu HypnoBirthing. Viele Übungen zur Geburtsvorbereitung und auch Hilfestellungen während der Geburt lernten wir kennen. Wir suchten für uns passende Übungen aus. Wichtig für mich waren die Entspannungsübungen und die Atemtechniken. Angeleitet von Gabriele sprachen J. und ich auch oft über unsere 1. Geburt. So wurde mir/uns manches klarer und ich/wir konnte/n konkrete Wünsche äußern und positive Gedanken für die Geburt formulieren. Während der Geburtsöffnungsphase konnte ich, trotz starker Verkühlung, die Wellenatmung bewusst und gut einsetzen. Da schon meine Blase aufgegangen und ich schon im Krankenhaus aufgenommen worden war, hatte ich schon ein Krankenhauszimmer. In Ruhe und ohne Hebammen und CTG-Schreiber konnte ich die ersten Wellen gut im Zimmer veratmen. Als diese dann stärker wurden ging ich mit Joachim in den Kreißsaal. Die Wellen wurden immer stärker. J. wusste durch unsere Gespräche gut wie er mir helfen konnte. Ich brauchte ihm nur kurze Anweisungen geben. Im Kreißzimmer angekommen wurden die Wellen noch stärker und ich verspürte Geburtswellen. Drei oder vier Wellen später war Jonas da. Die Hebammen hatten alle Hände voll zu tun alles auf die Geburt vorzubereiten. Ich schloss meine Augen konzentrierte mich und wartete die Wellen ab - ließ mich nicht stressen und dachte positiv. Im Gegensatz zu meiner ersten Geburt war ich zuversichtlich, dass bald die nächste Welle kam! Und dann war Jonas da! Es war so schön und auch nach der Geburt konnten wir die Zeit wunderbar genießen!
    Durch Hypnobirthing haben wir uns manches bewusster gemacht und konkrete Wünsche äußern können. Ich hab mich zwischen den Wellen unbewusst immer wieder gut entspannt und die Atmung hat mir während den Wellen gut geholfen. Positive Gedanken, keine Angst vor der Geburt und Vertrauen auf meinen Körper haben mir die Kraft gegeben, trotz starker Verkühlung, eine schöne Geburt zu erleben! Danke.
  • Da wir uns ziemlich kurzfristig vor dem Geburtstermin für einen Hypnobirthing Kurs zu interessieren begannen, hat uns Gabriele Mayrwöger-Hennerbichler ein „Sonder Intensiv-Programm“ zusammengestellt. Es war sehr anstrengend, aber total lohnenswert. Das Paket, das man in diesem Kurs bekommt ist sehr umfangreich. Obwohl ich schon zwei mal geboren hatte (es waren sehr gut und schnell verlaufende Spontangeburten) konnte ich viel profitieren. Viele Themen wurden angesprochen, die sonst niemand anspricht, wie z. B. die Rechte der Gebärenden. Die Techniken zur Entspannung und Unterstützung des Geburtsgeschehens waren sehr vielfältig. Wegen des Zeitmangels und den zwei Kindern, die wir schon haben, kam das Üben und Verinnerlichen bzw. das Konditionieren des Körpers auf die Entspannungsübungen zu kurz. Ich konzentrierte mich vor allem auf die Entspannungs- (sehr hilfreich nach einem anstrengenden Tag) und Wellen-Atmung vor dem Einschlafen am Abend. Die Geburtsatmung übte ich nur ein paar Mal in der Woche vor der Geburt. Trotzdem konnte ich alle Atmungen, allen voran die Wellenatmung, sehr effizient während der Zeit im Spital anwenden. Entspannt habe ich mich vor der Geburt mit der Regenbogenentspannungs CD, die ich nur ein einziges mal (beim Abwaschen) ganz gehört hatte, da ich immer nach spätestens 5 min. einschlief. Auch während der Geburt lief diese CD eigentlich während der ganzen Zeit im Bad.
    Gestartet sind wir nicht so gut. Mein Fruchtwasser brach und war grün. Zudem hatte ich keine Wehen. Deshalb wollte man im Spital einleiten. Dank dem Kurs wusste ich, dass ich nein sagen konnte. Schliesslich zeigte das CTG, dass es dem Kind gut ging. Es war aber nicht einfach. Der zuständige Arzt gab sich sehr besorgt und textete uns zu, bis wir uns auf eine Zeit einigten bis zu der der Geburtsverlauf vorangeschritten sein musst und sonst eingeleitet würde. Ich nahm mir vor so schnell wie möglich Wehen zu generieren. Leider hatten wir die entsprechende Übung (Ballonfahrt) gerade nicht zur Hand. Die Wehen kamen dann schon, waren aber natürlich noch nicht sehr effizient, wodurch der Arzt auf einer Einleitung bestand (während die Hebamme uns zuvor sagte, es sehe gut aus, die Einleitung sei ihrer Meinung nach nicht nötig). Das Ganze stress mich ziemlich und ich fragte mich, ob denn eine „unnötige“ Einleitung so schlimm sei. Wir konnten mit der Hebamme einen Deal machen. Sie führte dieses Zäpfchen, das den Muttermund weich macht ein, machte dafür sofort die Badewanne bereit, damit ich nach den obligaten 20 min. CTG sofort ins Wasser konnte. Um 17:20 stieg ich ins Wasser. Um 18:00 Uhr assen wir noch Znacht, danach hatten wir unsere Ruhe. Ich entspannte mich im warmen Wasser und veratmete die nun regelmässigen und kraftvoller werdenden Wehen. Die Hebamme kontrollierte um ca. 20.00 meinen Muttermund und ich war etwas enttäuscht, dass zwar der Gebärmutterhals weg war, der Muttermund sich aber noch nicht weiter geöffnet hatte (2 Finger), seit dem Eintritt in den Spital. Ich dachte: Das kann ja noch ewig dauern. Meine Bedenken waren jedoch unbegründet, denn eine Stunde später war Sara da.
    Die Geburt selber ging sehr schnell. Wir riefen die Hebamme, als ich spürte, dass es los ging. Sie hatte kaum Zeit die Utensilien auszupacken. Als sie die Handschuhe an hatte, was der Kopf schon da. Der Schmerz war nichts im Vergleich zur letzten Geburt. Ich konnte richtig spüren, wie der Kopf ins Becken ging und begann auf die vaginale Öffnung zu drücken. Ich konzentrierte mich auf die Atmung und nach 4 Wehen war sie da: sie schwebte, gestützt von der Hebamme, ganz ruhig unter dem Wasser und blinzelte uns mit grossen Augen an. In diesem Moment dachte ich: schade haben wir keine Kamera zur Hand. Mein Mann dachte das Gleiche. Ich glaube, es war nach anfänglichem Stress, eine sehr sanfte Geburt für unsere Tochter. Die Hebamme erzählte, dass S. eine Hand am Hals hatte, als sie rauskam. Evtl. hatte sie sich zuvor die Halsschlagader abgedrückt, wodurch sie in einen Stress geriet, was den Stuhlgang und das grüne Fruchtwasser bewirkte. Mit der Nabelschnur war alle ok. Wir konnten sie zum ersten Mal ganz auspulsieren lassen. (Bei der ersten Tochter war die Nabelschnur zu kurz und ich konnte sie kaum über Wasser halten. Bei der zweiten war viel Blut im Badewasser und die Hebamme wollte mich schnellst möglich aus der Wanne raus haben.) Ich kann Hypnobirthing allen Frauen sehr empfehlen. Wenn schon meine schnelle Vorbereitung so gute Wirkung zeigt, wie toll wird die Wirkung bei einem rechtzeitigen Besuch mit viel Zeit zum Üben haben? Ich kann auch den Spital Affoltern sehr empfehlen. Er ist nicht so modern und mit einer kleinen Geburtsabteilung. Dafür ist das Personal sehr herzlich, zuvorkommend und kulant. Ich durfte trotz grünem Fruchtwasser eine ambulante Hebammen-Geburt im Wasser machen und nach 6 h wieder nachhause. Der Arzt meinte, sie hätten zwei Augen zugedrückt bei mir, worauf ich erwiderte: Genau aus diesem Grund bin ich hier zu Ihnen ins Spital gekommen. ;-)